Gesellschaft
Herzlich Willkommen
Im Jahre 1925 gründete die Stammtischrunde “Fidele Häre“ im Bartmannshaus zu Köln das Reiter-Korps “Jan von Werth“. Die Stammtischbrüder waren überwiegend Großmarkthändler und Pferdebesitzer und suchten eine Gelegenheit als Reiter am Kölner Rosenmontagszug teilnehmen zu können. Die Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht das Kölner Brauchtum und die altkölnische Tradition um Jan von Werth und seine Reiterschar anknüpfend an das Jahr 1823 zu pflegen. In diesem Jahre ritt Jan von Werth als eine Heldenfigur im ersten Rosenmontagszug des neugegründeten Festordnenden Komitees mit.
Das Reiter – Korps „Jan von Werth“
Die berühmte Legende von Jan und seiner verschmähten Liebe bildet das Herzstück der Vereinstradition. Jedes Jahr an Weiberfastnacht wird diese ergreifende Geschichte beim „Spill an d’r Vringspooz“ an der historischen Severinstorburg eindrucksvoll zum Leben erweckt. Dieses Schauspiel, inszeniert vom Feldkorps (2. Schwadron), ist der Höhepunkt des eigenen Weiberfastnachtsumzugs, der Tausende von Jecken begeistert und den Straßenkarneval offiziell eröffnet.
Die Gesellschaft gliedert sich in vier Schwadronen mit unterschiedlichen Aufgaben: Das Tanz- und Reservekorps (1. Schwadron) ist das strahlende Aushängeschild auf den Bühnen. Das Feldkorps organisiert das traditionelle Spill. Die Reiterschwadron (3. Schwadron) beeindruckt hoch zu Ross bei den Zügen, während das Dragoner-Artillerie-Korps (4. Schwadron) für sein herausragendes soziales Engagement bekannt ist. Gemeinsam verkörpern sie die Seele des Kölner Karneval